DER ORDEN DER BEGINEN

 

Die religiöse Laienbewegungder Beginen entstand gegen Ende des 12., Anfang des 13. Jh. Die Frauen lebten alleine, in kleinen Gruppen oder in Konventen. Unter einer Meisterin (Magistra)beschäftigten sie sich mit Gebet, Handarbeit, Krankenpflege, Leichendienst und der Unterrichtung von Mädchen.

Weit verbreitet waren sie in den heutigen Niederlanden und Belgien, in den Rheinlanden,  besonders in Köln, aber auch in andere deutschen Landschaften. Sie lebten in den Städten, gehörten keinem Orden an, wurden jedoch von einem Geistlichen, meist Angehörigen der Bettelorden, betreut.

Beginen verfügten übergemeinsamen wie auch über privaten Besitz. Im 15. Jh. schlossen sich zahlreiche Konvente einem Orden an. Trotz vereinzelter Verfolgung, z. B. Straßburg und in Basel, waren Beginen in Gesellschaft und Kirche integrierte Frauen.Entsprechende Männergemeinschaften bildete die Begahrden.

 

 

UMGEBUNG - ST. NICOLAI

 

In der wegen ihrer geschlossenen spätgotischen Ausstattung berühmten St. Nicolai-Kirche aus dem15. Jahrhundert befindet sich eine Altartafel aus dem Kleinen Konvent St. Cäcilia, die die Kreuzigung mit der Hl. Anna Selbdritt und der Hl. Elisabethdarstellt und die dem Umkreis des Malers Jan Joest zugeschrieben wird.

 

 

 

 

KERSTEN CATERING

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